Eigener Bericht zur Sitzung des Gemeinderats am 16.12.2014

Eigener Bericht zur Sitzung des Gemeinderats am 16.12.2014

Information
Es gab am 15.12. einen Wasserrohrbruch in der Dresdener Straße unterhalb des Spielplatzes, die ESTW hatten Angst, dass der Hochbehälter in Marloffstein leer läuft weil PVC Rohre der Länge nach brechen und dann viel Wasser ausläuft. Die Anwohner wurden zeitweise durch Schläuche versorgt. Viele Bürger haben angerufen, weil das Wasser getrübt ist, dies ist durch die starke Strömung bedingt. Ins Rohrnetz ist nichts eingedrungen, das sind alles Ablagerungen im Rohr. Das gebrochene Rohr liegt schon länger als 30 Jahre, daher ist kein Regress möglich, auch wenn das Rohr in Stein statt Sand verlegt war. Es soll geprüft werden ob ein etwas kleineres PE- oder Gussrohr in das alte eingezogen werden kann.

TOP 3 Erneuerung des Durchlasses „Am Graben“ unter der Staatsstraße

Zwangspunkte sind Beginn und Ende des Rohrs auf Grabenhöhe, ein Abwasserkanal der unter dem Durchlass quert und nicht verlegt werden kann. Durch die Länge von 20 m und 2,50 m Breite ist das Bauwerk wie eine Brücke und muss alle 6 Jahre wie eine Brücke geprüft werden. Nach der Norm wird die Tragfähigkeit so berechnet, dass ein Laster darüber fahren kann, dies ist gegeben. Der höhere Aufbau ist nicht für das Gewicht der StUB, sondern für die Höhe des Gleises notwendig. Genauer als angegeben kann man derzeit nicht planen, da noch nicht klar ist wann und wie die Bahn kommt.
H. Bock (BG) bittet die umliegenden Häuser im Hinblick auf eine höher gelegte Straße und urbane Sturzfluten anzuschauen. Dies hat H. Kreiner (Bauamt) bereits gemacht.
Bauzeit wird 3 Monate (möglichst nächsten Sommer) sein, dabei wird die Straße jeweils halbseitig gesperrt.
Der Gemeinderat beschließt einstimmig das Bauvorhaben auszuschreiben.

TOP 2 Städtebauliche Sanierung in Uttenreuth, insbesondere entlang der Staatstraße, Einladung von Planungsbüros, Markterkundung

Die Gemeinde braucht eine Planung für die Sanierung der Staatsstraße, um wieder in die Städtebauförderung zu kommen. H. Ruth und F. Steinlein arbeiten daran. Drei Büros stellen sich vor.

Projekt P4, Fr. Hahn
Stadt- und Freiraumplanung, mit Geologin, Stadtplanung
Beispiele: Röthenbach a. d. Pegnitz, Stadt Stein (Bundesstraße mit mehr als 20.000 Autos), Langenzenn, Zirndorf, Cadolzburg
Schritte: 1. Analyse von Potential und Problemen, 2. Planung, 3. Umsetzung. Von der Planung bis Umsetzung dauert es ca. 1,5 Jahre.
Stein: Straße hat der Bund gezahlt, Gehwege hat die Stadt aus der Städtebauförderung (60%) gezahlt, auf 3km gibt es 12 Querungshilfen, insges. positiv von den Bürgern beurteilt, Radwege aber stellenweise kritisch, weil der Verlauf nicht klar war, dies wurde nachgebessert, eine Fahrspur ist 3m breit, es gab keine Erhebungen über Fußgänger- und Radfahrervorkommen, es hat viele Diskussionen mit dem Straßenbauamt gegeben.

Grosser und Seeger, Landschaftsbau und –planung mit Stadtplanung zusammen mit Haidt und Partner, Nürnberg
H. Balk Landschaftsarchitekur (Grosser + Seeger)
Beispiele: Nürnberg Rahmenplan Langwasser Südost, und Sündersbühl (Nachverdichtung), Langwasser Z (Bad und Stadtviertel), Klinikum Süd, Erlangen Bezirksklinikum, Markt Feucht (Nachverdichtung und Geschäfte im Ort, die Bundesstr. geht am Ort vorbei), Oberasbach Quartierplanung, Grasellenbach / OT Hammelbach Kreis Bergstraße-Hessen; Markt Schwanstetten (2 OT wie kommen die zusammen?), Stadt Weisenburg Marktplatz, Markt Nassenfels kleine Plätze aufwerten, Wilhermsdorf in die Städtebauförderung gebracht,
Ziele: Straßenausbau Begleitplanungen, Blicke über die Grenzen, Stadt und Raum für Bürger, stadträumliche Entwicklung entlang der Infrastruktur, Prägung des Ortsbildes (Merkzeichen), Identität stiften. Auswirkungen, angrenzende Gebiete, Räume, Einrichtungen Zentren Subzentren,
für Uttenreuth: Grünpunkte erhalten, Verkehrsraum hat Engstellen, man sollte Querungen machen, Zentren: Kultur, Komerz, Administration.
Ein Disput mit dem Straßenbauamt ist normal,

Topos Team, H. Blase, Nürnberg
Landschaftsarchitekt Stadtplaner Geograph, Architekt mit Partner Prof. Kipke von der Simon Ohm Hochschule
Arbeitstitel: Rückbau einer Staatsstraße ohne Umgehung
Prof. Kipke macht die Verkehrssimulation, H. Blase hat Grobanalyse vor 14 Jahren gemacht,
Beispiele: Schlossgarten Marloffstein, Pommelsbrunn bei Hersbruck, Markt Weisendorf Sanierung OD mit Kreisverkehr, Stadt Ansbach Straße mit Linienbussen und vielen Fahrrädern,
Uttenreuth: es ist eine innerörtliche Straße, sie muss integriert werden in das Leben der Menschen, ablehnen bringt nichts,
was brauchen wir dazu?: Hingucker: Gebäude mit Qualität, Frequenzbringer: Einzelhandel und Dienstleister, leistungsfähiger ÖPNV, barrierefrei Bewegungsräume, unten arbeiten und oben wohnen, lärmgeschützte Wohnangebote und neue Wohnformen, kleine Plätze und Gastronomie zum Verweilen, Kunst als Wegbegleiter,